Kiefergelenksbeschwerden (CMD)

Kiefergelenksbeschwerden und -erkrankungen nehmen in letzter Zeit immer mehr zu. Symptome sind Schmerzen in den Gelenken oder der Kaumuskulatur sowie Gelenkgeräusche. Eine Funktionsanalyse hilft uns die Ursachen der Beschwerden festzustellen, um diese gezielt zu beseitigen.

Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann ein Fortschreiten mit einer gezielten Funktionstherapie mittels Aufbiss-Schienen vermieden werden. Diese Aufbiss-Schienen werden von unserem Labor angefertigt, sind durchsichtig und werden meist nur nachts getragen. Je nach Befund und geäußerten Beschwerden wählen wir für Sie die individuelle Art der Schiene.

Auch Parafunktionen wie Zähneknirschen (Bruxismus) oder Pressen werden mit solchen Schienen behandelt. Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne sind ein untrügliches Anzeichen, dass der Patient unter Anspannung und Stress steht. Neben der zahnmedizinischen Therapie ist es deshalb oft auch sinnvoll, Unterstützung durch einen qualifizierten Physiotherapeuten zu suchen oder Yoga oder Entspannungsübungen zur Linderung der Beschwerden anzuwenden. Gerne vermitteln wir Ihnen hier entsprechende Hilfe.

Häufige Fragen zu Kiefergelenksbeschwerden

CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion – eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähnen, die u. a. Kiefer-, Kopf- oder Nackenschmerzen verursachen kann.

Eine Aufbissschiene kann die Zähne vor Abrieb schützen und die Kaumuskulatur sowie die Kiefergelenke entlasten. Die geeignete Schiene wählen wir nach Ihrem Befund aus.

Mit einer Funktionsanalyse stellen wir die Ursachen der Beschwerden fest und stimmen darauf die weitere Therapie ab.

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